Die Engel um mich herum! {06.01.2016}

Vor mir ist Raphael,
hinter mir Gabriel,
zu meiner Rechten Michael,
zu meiner Linken Uriel.
Das göttliche Licht umhüllt
und beschützt mich,
jetzt und für alle Zeit.

Vor mir ist Raphael,
hinter mir Gabriel,
zu meiner Rechten Michael,
zu meiner Linken Uriel,
über mir Jophiel,
unter mir Zafkiel,
in der Mitte Haniel.
Geschützt und geborgen im göttlichem Sein.
In der Mitte des sechszackigen Sterns,
in der schützenden Kugel,
leuchtet und strahlt das,
«ICH BIN, der ICH BIN«

(- Gebet von Jeanne Ruland, ›Das Buch der Engel‹)

Eines meiner Lieblingsgebete an das ich mich am Ende der heutigen Nacht erinnere. Doch zunächst erwache ich in einem leeren dunklen Raum! Ein Engel wippt mich in seinen Armen und erzählt mir von Eltern früherer Inkarnationen. Ich sehe dabei die Bilder verschiedener Paare bis zu den aller Ersten, welche eine Art Raumfahrer waren, erklärt mir der Engel. Bedeutet es, sie bereisten den Weltraum wie die Engel? Er macht mir klar: Ich kehre zu ihnen zurück. Ich hebe meinen Arm hoch um den Engel zu umarmen, doch mein Finger landet in seinem Mund! Mein Arm ist viel zu kurz! Entweder ist er so groß oder ich so klein!
»Oh?!?!« – sagt er verspielt, als mein Finger in seinen Mund sticht. Er kuschelt mich lachend an sich heran und ich ziehe meinen Finger heraus und versuche noch einmal, um ihm herumzugreifen. Dieses Mal schaffe ich es gerade Mal, seine Seite zu fassen! Bin ich in seinen Armen wirklich so ein Winzling?!? Ich komme mir vor wie im Körper eines Säuglings!

Im nächsten Traum fahre ich mit meinem kleinem Sport Cabriolet durch eine Traumstadt, in der ich schon öfter war. Am Stadtrand endet die gepflasterte Straße, sie ist von nun an von gelbem Sand bedeckt. Trotzdem herrscht hier ein reger Verkehr. Ich suche nach einer Wendemöglichkeit und erreiche eine Kreuzung. Auf der linken Seite davor ist ein kleines Restaurant mit großer freier Fläche. Auf dem Fenster sind mehrere Sterne angebracht und eine schwarzhaarige Frau sitzt auf einer Bank. Ich bleibe auf der linken Seite, entgegen dem Verkehr, stehen. Drehe auf der freien Fläche um und stoße dabei ein Motorrad um. Ich blicke durch den inneren Spiegel nach hinten, ein Mann rennt schnell hin und stellt es wieder hin. Ich steige aus und schaue nach, ob etwas beschädigt ist.
»Ist alles in Ordnung?« – frage ich. Ein Finger zeigt auf eine Stelle am Auto.
»Es tropft« – erwidert eine männliche Stimme.

Ich beginne im Bett aufzuwachen, höre dabei eine klare, hohe, maskuline Stimme und öffne meine Augen. Es ist die gleiche wie im Traum. Der Raum ist abgedunkelt und ich sehe vor allem weiße Silhouetten der Möbel. Bin ich dermaßen Müde? Eine freundliche Frau setzt sich auf Stuhl neben mir und unterhält sich mit der höheren Stimme. Sie kommt mit sehr bekannt vor, sie ist der Engel, der mich vor ein paar Monaten mit den Worten »Noah wach auf« weckte! Sie sitzt ruhig und unterhält sich über den Traum, die mysteriöse Stimme erwidert:
»Zwei Sterne waren eindeutig zu viel«. Waren dort Sterne auf dem Fenster? Ich versuche mich zu erinnern, wenn dann waren es fünf?
»Da waren 3 Sterne auf dem Fenster« – korrigiert mich die Stimme. Weiß er etwa voran ich denke?! Ich betrachte die Frau genauer, sie scheint in meine Richtung zu schauen und auch wieder nicht. Ich folge ihrem Blick genauer und drehe mich auf Bauch. Sie scheint direkt hinter mich zu blicken. Eine Lehne ist am Bett angebracht, genauso wie bei mir zuhause. Ich hebe mich ein bisschen an und bemerke dabei zwei weiße Socken an Füßen! Jemand sitzt da! Ich lehne mich weiter vor … Tatsächlich! Ein Engel richtet sich auf, nachdem ich ihm entdeckt habe!
»Immer hinter Patricia, aber …« – er will noch etwas Sagen und nach mir greifen aber ich kann mein Lachen nicht zurückhalten! Ich will unbedingt aufwachen, das hier ist zu viel! Die schöne göttliche Stimme, die ich manchmal im Schlaf höre, ist ein Engel der sich hinterm Bett versteckt! Wer hätte das gedacht?!?

Ich schlafe weiter und träume zunächst, wie ich zwei Jungs in Polen treffe. Wir sind an einer Straßenbahn Haltestelle und ich führe sie auf die falsche Seite. Sie verpassen ihren Zug wegen mir und ich mache mir sorgen, sie werden bestimmt verärgert sein. Doch stattdessen fragt einer von ihnen:
»Was machen wir nun?«
»Ruf unsere Freunde an und sag ihnen, dass wir später kommen.« – antwortet der andere junge Mann. Beide bleiben ruhig und gelassen.

Im nächsten Traum arbeite ich im Catering neben einem Schlachtfeld. Das Personal in grünen T-Shirts wird nach und nach durch die Axis-Mächte in roten T-Shirts ersetzt. Einer von ihnen verbreitet Hassgedanken und Parolen:
»Es ist gut, dass ihr alle abgeschlachtet werdet.«
Er will mich provozieren. Er nimmt an, dass ich ihm wegen seiner T-Shirt-Farbe genauso hasse.
»Ich bin ein Engel.« – ich oute mich vor ihm, denn nicht alle denken und fühlen auf die gleiche Art und Weise! Ich drücke ihm ein Maschinengewehr in die Hand:
»Probiere es doch aus«, ich weiß ganz genau, dass mir nichts geschehen kann. Er feuert auf mich und die Kugeln haben wie erwartet keine Wirkung, denn ich weiß, dass es ein Traum ist. Er glaubt mir immer noch nicht und macht sich weiterhin lustig.
»Unterhältst du dich auch mit Metatron?« – er lächelt schief.
»Der Engel, das bin ich. Willst du Japan sehen?«, nachdem mir vollstens bewusst ist, wo ich bin, kann ich den Traum nach belieben verändern. Ich konzentriere mich … Nichts passiert. Habe ich mich geirrt? Nach einer oder zwei Sekunden geschieht doch etwas! Die Lichter gehen aus und ein Beamer geht an. Er projiziert verschiedene Bilder aus japanischen Gärten auf die Wand! Der junge Mann führt davor einen albernen ägyptischen Tanz vor!

Was ich von dem Ende dieses Traumes halte?
»Erdenergie bewegt sich langsam«, was wir erträumen, braucht in unserer natürlichen Welt länger zum Manifestieren.

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