Fest der Liebe mit den Engeln {27.12.2017}

Unser Fest der Liebe und die Feiern sind nun zu Ende. Es gab welche bei denen ich sehr gerne dabei war und welche wo ich mich hinaus geschlichen habe 😉 Die ungewöhnlichste war wohl die mit meinen Engeln…

Ich wache zunächst in meiner Kindheitswohnung auf, ein Kollege von der Arbeit weckt mich auf. Diesmal merke ich sofort beim Aufwachen, dass es die Anderswelt ist.
„Na, was machst du denn hier.“ – ich schaue mich kurz um während mein vermeintlicher Arbeitskollege das Zimmer verlässt. Warum ist ausgerechnet er hier, es passt nicht zu diesem Ort. Da haben sich meine Engel dennoch die richtige Person ausgewählt. Ich dachte die letzten Tage wiederholt daran, dass er mindestens ein genauso großer Kindskopf wie sie ist!
Ich folge ihm aus dem Zimmer in den Flur. Gehe nach links. Dort ist die Küche auf einer Seite und das Zimmer meiner verstorbenen Großmutter auf der anderen. Mein Arbeitskollege ist verschwunden. In der Küche ist meine Schwester. Im Zimmer meine Großmutter mit zwei weiteren Frauen. Wer mögen sie wohl sein? Ich betrete das Zimmer und setze mich ihnen gegenüber. Auch die andere Frau ist meine Großmutter – mütterlicherseits – auch sie ist bereits verstorben. Sie beide sind deutlich jünger als wie ich sie jemals sah – ich erkenne sie dennoch.  Doch wer ist die dritte Frau? Ich beobachte sie stillschweigend. Versuche mich zu erinnern. Sie kommt mir bekannt vor.

Ich wache zweimal hintereinander kurz auf. Zunächst in meinem Bett. Mache mir kurz Notizen und lasse den Körper wieder einschlafen. Dann wache ich schon auf meiner nächsten Reise auf. Ich schwebe in der Luft! Etwas drückt an meinem Kopf. Wie ein Ring. Was mag es wohl sein? Ich habe dieses Gefühl öfter bei diesen Erlebnissen. Hinter mir spüre ich einen meiner Engel. Hilft es mir vielleicht bei Bewusstsein zu bleiben? Ich schaue mich um, es ist phantastisch! Ich schwebe hoch über einem Festzug zwischen zwei etwa vierstöckigen Hausreihen. Ich bin auf Höhe mit den schrägen Dächern. Alles schaut absolut lebensecht aus… nur viel malerischer. Unter mir sind drei Riesenaffen! Donkey Kongs. Zwei männliche und ein weiblicher. Die Männchen ringen spielerisch um das Weibchen während sie mit dem Festzug ziehen. Springen hoch und stoßen sich mit der Brust ab. Ich versuche meine Fluggeschwindigkeit an die des Festzugs weit unter mir anzugleichen. Beschleunige dabei zu stark! Ich konzentriere mich aufs bremsen und fliege stattdessen wieder Rückwerts! Ich konzentriere mich ein weiteres Mal auf das Vorwärtsfliegen. Diesmal breche ich meine Konzentration rechtzeitig ab und schwebe langsam in der Geschwindigkeit des Umzugs. Ich lausche der außergewöhnlichen Engelsmusik. Wir erreichen eine Abbiegung. Der Zug geht nach rechts. Geradeaus führt eine Holzpromenade mit zauberhaften, bunten Cafés. Ich schwebe zu Boden. Gleite direkt über dem Boden weiter. Mittig auf der Promenade bemerke ich ein Mädchen. Ich lenke zu ihr. Bin dabei hinten an ihr vorbeizufliegen. Plötzlich kickt sie nach hinten und hält lachend ihr Fuß direkt vor meinem Gesicht! Ich halte an und greife nach ihrem Schuh.
„Kennst du Cinderella?!“ – frage ich sie kichernd. Ziehe kurzerhand ihren Schuh aus und fliege von ihr davon! Zu den Gebäuden auf der anderen Seite! Sie folgt mir! Ist dabei mich einzuholen! Ich fliege Zickzack zurück in die Richtung aus der ich kam. Doch sie bleibt an mir dran! Bewegt sich in der Luft lockig flockig wie eine Eisläuferin. Lächelt mich bloß an wenn ich zu ihr zurückschaue!
„Warum bist du so schnell?!“ – rufe ich lachend. Ich schätze sie hat einen Erfahrungsvorsprung im Fliegen! Ich werfe den Schuh nach hinten zu ihr!
„Da, ich gebe auf!“ – und wache einen Augenblick später in meinem Schlafzimmer auf.

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