Über mich

Patricia ScarletHallo.
Mein Name ist Patricia Peter. Peter ist mein männlicher Geburtsname, Patricia ist der Name meiner Engels-Seele. Ich bin ein Erdengel. Was das bedeutet? Im Grunde bedeutet es nur, dass meine Seele von der Ebene der Engel abstammt. Schon als jugendlicher wunderte ich mich, warum die Menschen sich eigentlich immer nur an Inkarnation von diesem Planeten Eden erinnern. Und warum Hohepriesterin im Buchtitel? Es war die Rolle meiner Seele auf der Ebene der Engel. Im Verlauf meines Erwachens musste ich feststellen, dass diese Frage durchaus einen tieferen Sinn hatte. Denn es gibt tatsächlich Seelen, welche von anderen Reichen und Ebenen abstammen. Jenseits dieses Universums. Ich nenne es das Multiversum. Das, was da war, vor dem Urknall. Sie begleiten die Menschen in dieser Welt der schweren Materie in dem sie in menschliche Körper inkarnieren. Wir sind die Krieger des Lichts. Hier um die Zukunft der Menschheit auf Eden in eine positive Richtung zu verändern. Der Grund, warum ich einen weiblichen Namen gewählt habe, ist das meine Seele den Großteil ihrer Inkarnationen als Frau verbrachte und ich deshalb auch eine sehr feminine Ausstrahlung und Verhaltensweise habe. Auch als Kind wollte ich bereits mit Mädchenpuppen spielen und versuchte Frauenkleider zu tragen. Doch schnell bekam ich das Gefühl, es sei in unserer Gesellschaft „nicht normal“. Zum Glück haben sich die Zeiten verändert!
Ich lebte lange alleine, mit wenig Kontakt zu Mitmenschen, denn ich fühlte mich schon immer so als ob ich einfach nicht hier hier gehöre. Es war schwer Menschen zu finden, mit denen ich auf einer Wellenlänge war. Ich lernte im Selbststudium viel über die fernöstlichen Religionen und Philosophien, meine Reise führte mich von Indien (Buddhismus), über China (Tao, Zen) nach Japan zu Shinto. Erst im Laufe der Geschichten aus diesem Buch lernte ich dessen Bedeutung für mich und der Herkunft meiner Seele kennen. Im Sommer 2014 haben meine Engelsführer entschieden, dass es an der Zeit für mich ist, all die angesammelte Theorie in Praxis umzusetzen. Es waren zwei sehr wichtige Erfahrungen: „Liebe“. Es war zunächst meine Aufgabe, die wahre Bedeutung dieses Wortes zu lernen. In der japanischen Sprache gibt es hierfür zwei Begriffe: Koi und Ai. Koi ist die leidenschaftliche Form der „Liebe“ welcher die meisten von uns verfallen. Es ist das reine Verlangen nach körperlichen Annehmlichkeiten mit einem anderen „Körper“. Kurz darauf lernte ich die wahre Form der Liebe kennen: Ai. Es ist gleichzustellen mit der Verbindung von Eltern zu ihren Kindern. Es ist die Verbindung zwischen zwei Seelen. Verbundenheit, denn Liebe selbst ist ein Zustand. Diese Verbundenheit war der Anstoßstein für mein Erwachen, denn es lehrte mich durch das Herz zuschauen …

Die Geschichte meiner Einweihung {Nacht auf 3. Februar}

Zunehmender Mond (99% Sichtbarkeit). Sternzeichen Löwe (Feuer Element).

Durch die Engel. In meine frühere Rolle auf der Ebene der Engel: Hohepriesterin.

Ich bin mal wieder in Polen. Dieses Mal ist es Dabrowa Gornicza, die Wohnung meiner Großmutter, aber auch mein gebürtiger Vater, Zdzislaw, lebt hier. Er hat es nie geschafft wegzuziehen, abgesehen von einem sehr kurzen Zeitraum nach meiner Geburt. Auch seine jetzige Frau ist hier und hilft ihm sich um Großmutter zu kümmern. Als ich hereinkomme, da will er, dass ich mich hinlege und Fernsehen schaue. Für Zdzislaw bin ich immer noch das neunjährige Kind, das von Zeit zu Zeit bei ihm lebte. Immer wenn ich ihm besuchte, tat er genau dies. Er steckt fest in dieser Zeit und versteht nicht, dass ich mich seitdem verändert habe. Dass ich erwachsen bin und jetzt ganz andere Interessen habe. Diesmal hab ich aber nicht vor aus Höflichkeit heraus zu bleiben, sondern sage gleich, »ich bin hier um Großmutter zu sehen.« Doch sie teilen mir mit, Großmutter in ein Krankenhaus fortgebracht zu haben. Sie haben sie wegbringen lassen, weil sie verrückt wurde. Sie glaubt schwanger zu sein, »Sie glaubt, jemanden in sich zu haben«.
»Sie ist nicht verrückt, das war ich! Ich war bei ihr vor ein paar Nächten!«, schreie ich heraus. Mein Geist, meine Seele war hier. Ich verlasse die Wohnung, schaue noch kurz zu gegenüberliegender Tür im Treppenhaus und laufe herunter, bis ich im Erdgeschoss angekommen bin.

Ich wache auf und öffne kurz meine Augen. Schließe sie wieder und stelle mir vor, dass ich wieder im Treppenhaus bin und die Treppe hochlaufe. Ich spüre, dorthin zurückkehren zu müssen. Ich habe noch etwas zu tun.

Ich bin zurück im Traum und komme gerade zum vorletzten Stockwerk. Meine Großmutter lebt auf der linken Seite. Die rechte Tür, auf die ich vorher starrte, öffnet sich ein bisschen und ich sehe erneut das schwarzhaarige Mädchen aus meinen früheren Träumen. Sie will die Tür nicht ganz öffnen. Ich weiß auch warum. Ich will mit ihr sprechen, ich möchte wissen, wer sie ist. Sie schaut nur zum Dachgeschoss und macht mir bewusst dort hinlaufen zu müssen. Ich sehe kurz das Bild der Dachgeschosstür, als würde sie es direkt in mich projizieren. Sie schließt den Spalt wieder und ich laufe in das nächste Stockwerk. Die Tür hier führt auf den Dachboden und ist weit offen. Ich trete ein und die Tür schließt sich von Geisterhand. Das Schloss klickt zweimal, während es sich verschließt. Und ich höre wunderschöne Musik. Ich lasse gerade die letzte Meile meines alten Lebens hinter mir. Mir wurden viele Möglichkeiten für einen Rückzug angeboten, mich noch für einen anderen Pfad zu entscheiden. Viele Möglichkeiten wie bis jetzt weiter zu leben. Doch diesmal ist es endgültig.
Es ist ein alter Dachboden aus Holz. Er ist in zwei Ebenen unterteilt und es ist recht dunkel hier. Es gibt nur wenige Fenster auf dem abgeschrägten Dach. Ich laufe auf die zweite Ebene über eine weitere Treppe am Rand, und als ich dort ankomme, verschwindet diese und das Loch verschließt. An den Wänden des Dachbodens führt eine Holzplattform im Kreis. An einem Ende, mir gegenüber, ist ein Fenster. In der Mitte hängt eine quadratische Plattform, ebenfalls aus Holz. Seile halten sie an den vier Ecken in Luft. Auf der mir gegenüberliegender Seite steht ein Altar aus Granit. Daneben hängt ein hölzerner rechteckiger Opfergaben-Teller. Ich betrete die Plattform und sie beginnt zu schwanken. Mein Gleichgewicht zu halten wird problematisch. Während des ganzen Traums kann ich auch weiterhin meinen reellen Körper wahrnehmen! Ich laufe in die Richtung der Opfergaben, um mir diese Genauer anzuschauen. Sie sind aus Silber gemacht. In der Mitte steht die Krippe des Jesu Kindes, auf der rechten Seite Maria mit dem Kind auf Arm und Josef vor ihr kniend. Auf der linken ist die Statue von zwei Schafen und ihrem Hirten. Dahinter ist eine Tafel mit dem Kreuz und den drei Mondzuständen: Mondsichel im zunehmenden Mond, Vollmond und Mondsichel im abnehmenden Mond. Die Dreifaltigkeit. Ich berühre die Krippe kurz und der ganze Teller gerät ebenfalls ins schwanken! Da höre ich zum ersten Mal eine Stimme: »Warte.« Eine Frau in einer eleganten schwarzen Robe mit federn bestückt, kommt auf mich zu aus der Richtung des Fensters. Wohin war sie doch nicht da! Ihre Haare sind lang und schwarz. Sie wirkt wie ein anmutiger Rabe. Sie ist ein Naturengel. Sie kommt auf mich zu doch ihre Beine bewegen sich gar nicht, sie scheint einfach nur in der Luft zu schweben. In ihren Händen ist eine Schale und Meißel. Sie bereitet etwas vor. Ich werde nervös und die ganze Plattform gerät umso mehr ins Schwanken. Dabei schupse ich auch noch erneut den Opfergaben-Teller an! Ich versuche ihm anzuhalten, doch es wird umso schlimmer. Schwieriges Unterfangen mir der schwingenden Plattform unter meinen Füßen! Da höre ich erneut ihre Stimme, ihre Gedanken: »Warte. Es hört von selbst auf.« Doch ich möchte den Teller unbedingt anhalten und reiße ihn dabei auf einer Seite von den Seilen. Alle Statuen fallen zu Boden. Doch der Engel bleibt ganz ruhig und anmutig, während sie mich beobachtet und weiterhin etwas in der Schale zubereitet. Ich versuche das Brett wieder zu befestigen, doch habe Probleme den Knoten genauso zu binden wie auf der anderen Seite. Der Engel legt das kleine Gefäß nun auf den Altar und hilft mir. Befestigt das Seil wieder am Brett. »Immer so ungeduldig«, sie nimmt die Schale erneut in ihre Hände, während ich die Statuen auf ihren ursprünglichen Plätzen aufstelle. Nachdem ich fertig bin, sagt sie »Knie hin«.
Und so knie ich vor dem Altar, mein Kopf gebeugt. Sie bewegt sich zu meiner linker Seite und beginnt eine weiße Salbe auf meinem Rücken einzumassieren. Direkt durch meine Kleidung hindurch. Ich kann es spüren, auf meinem realen Körper! Und durch ihre Augen sehen, wie die schaumige Substanz sich sanft in meinen Rücken einbrennt. Mich klärt und reinigt. Das Gefühl ist sehr angenehm. Ein bisschen zu angenehm merke ich und schäme mich, weil mein männlicher Körper das erregend findet. Doch sie sagt nur mir einer beruhigender Stimme »Das ist ganz natürlich«.
»Bete«, sagt sie, nachdem die Salbe in meinem Rücken eingewirkt ist. Und als ich anfange nachzudenken was all dies bedeutet, die Gedanken sind noch gar nicht richtig in mir manifestiert, da sagt sie »Einweihung.«

Gegen Mittag schaue ich durch die Fotos aus Sommer und Herbst 2014. Auf einem der Fotos aus Freyung fällt mir dabei etwas auf. Es handelt sich um einen riesigen recheckigen Felsbrocken, welcher auf allen Seiten bis auf eine, mit Moss überwachsen ist. Ich vergrößere einen Abschnitt auf der Vorderseite, denn etwas ist mir aufgefallen: ein Gesicht und die Sonne mit Strahlen. »Gibt es doch nicht!« Ich fuhr damals zufällig dorthin, wollte eigentlich zu Burg Wolfenstein, doch im Internet suchte ich nach Schloss Wolfenstein und fuhr an den falschen Ort. 238 km anstelle von 40 km! Das Besondere daran, dass ich vor ein paar Monaten meinen Facebook-Namen in 日多 geändert hatte. Es bedeutet so viel wie `Sonnenüberschuss´. Und da gibt es noch mehr … Die Jahre zuvor, als ich durch die Wälder spazierte, hatte ich Ameterasu herbeigerufen. So laut, wie ich nur konnte. Er ist der Naturengel der Sonne aus dem japanischen Shinto. Als ich über mehrere Jahre zu Gott für eine besondere Aufgabe im Leben bettete, da tat ich es auch über die Naturengel. Ganz besonders faszinierte mich Ueshiba Morihei, denn er hatte im hohen Alter auch ein Erwachen hin zur Liebe erlebt und sprach oft über Aiki-Okami, den `Großen Naturengel der Harmonie´. Ich hatte schon lange vermutet, dass er einen Weg der Erleuchtung durch Liebe gegangen ist und nachhinein muss ich es bestätigen! Auch wenn sein Leben voller Kriegslasten war, so war er doch ein erwachter Erdengel. Ein Hohepriester, der ein Leben auf der Suche nach dem `etwas´ verbrachte.
Ich erinnere mich an die Worte des Engels: »Bete« und zeitgleich überfällt mich ein Gefühl, noch einmal dort hinzufahren. Nach Freyung. Sofort. Ich springe ins Auto und fahre los. Auf der Fahrt erinnere ich mich noch, wie ich diesen und andere Felsen gefunden hatte. Ich war schon lange von Freya fasziniert, die mythologische Figur einer Göttin welche auf der Erde wanderte, um ihren Liebsten wiederzufinden. Sie erinnert mich so sehr an Maria. Eine Göttin, ein Engel, zu Fleisch geworden. Als ich damals in Freyung war und feststellte, dass es der falsche Ort ist, entschloss ich mich spontan nach dem Altar von Freya zusuchen. Einfach so zum Spaß. Ich lief los auf den Berg, der mich am meisten anzog und ganz oben angekommen fand ich sie! Einen Granitaltar wie in meinem Traum. Darüber hinaus eine Art Goldkegel aus Granitsteinen errichtet und schlussendlich diesen riesigen, rechteckigen, Felsbrocken. Er erweckte bei mir zunächst den Eindruck, als sei es der Eingang irgendwo hin. Ein Felsen, der den Eingang zu einem Versteck verbirgt.
Nun bin ich mal wieder in Freyung angekommen. Der gleiche Parkplatz am Ort einfahrt. Nur dass dieses Mal eine etwa 50 cm hohe Schneedecke meine Wanderung erschwert. Aber ich laufe einfach los! Die Kälte und der Schnee machen mir wenig aus. Es war doch sehr gut, die Jahre zuvor Misogi unter der Dusche geübt zu haben denn heute werde ich diese Ausdauer brauchen! Ich laufe nach Gefühl, denn ich kann mich nicht genau an die Stelle des Felsbrockens erinnern. Die Sonne ist gerade dabei unterzugehen. Und mal wieder trifft sich gut, dass ich die Nacht vorher noch durch den Wald bei bewölktem Himmel unterwegs war! Ich bin gut vorbereitet auf dieses kleine Abenteuer! Während ich mich der Bergspitze nähere, beginne ich zu überlegen, was für ein Gebet ich überhaupt sagen soll. Ich nehme mein Handy aus der Tasche und durchsuche die Wikipedia nach dem Wort Einweihung auf der Suche nach einem passenden Gebet. Ich schaue über die verschiede Begriffe und versuche was Passendes zu finden. `Jungfrauenweihe´, nein, wir wollen nicht übertreiben meine lieben Engel, ich habe schließlich noch Familienpläne. Daraufhin wechsle ich auf die Seite des Begriffes Weihgebete und finde, wonach ich suche! Jetzt muss ich nur noch die Worte so ändern, dass es auf mich zutrifft, während ich es selber vorsage.
»Sende auf mich herab, o Herr, den Heiligen Geist. Seine siebenfältige Gnade möge mich stärken, meinen Dienst getreu zu erfüllen.
Allmächtiger Vater, ich bitte dich, gib dieser deiner Dienerin die Würde des Priestertums. Erneuere in mir den Geist der Heiligkeit. Das Amt, das ich aus deiner Hand, o Gott, empfange, die Teilhabe am Priesterinendienst, sei mein Anteil für immer.« Meine Seele, sie scheint sich wirklich nach der Wiederherstellung ihrer Verbindung mit Gott zu sehnen. Sie hatte sogar eine Beichte meiner schlimmsten Sünden vor den Erzengeln abgegeben. Ich sah im Traum die Bilder der Vergangenheit, welche mich noch belastet hatten, vor meinem innerem Auge abspielen wie ein Film. Sie hatte damit endgültig aufgeräumt. Ich bin immer wieder beeindruckt über diese meine Seele. Ich bin Stolz darauf ihre Erweiterung in diese Welt, in diese Inkarnation, zu sein. Stolz darauf ihre Blüte zu sein. Ich schaue mir die Steintafel zunächst noch einmal an, es ist tatsächlich ein Gesicht, und die Sonne scheint zu tropfen. Sonnenüberschuss. Ich knie nun im Schnee vor dem Altar der Naturengel und rezitiere das Gebet. Da ich jedoch nichts zum Schreiben da habe, muss ich die Worte während des Vorlesens in die entsprechende Form verändern. Kein leichtes Unterfangen, wenn ich das Gebet flüssig und ohne Fehler hinbekommen möchte! Und so brauche ich mehrere Versuche. Der kniehohe Schnee beginnt meine Hose zu durchnässen und die Kälte wird deutlich spürbar. Doch ich Schafe es! Das Gebet so vorzusagen wie ich es mir Wünsche! Ich verbeuge mich noch Elegant in dem Schnee, so wie ich es aus japanischer Kultur kenne. Die galanteste Form der Verbeugung, welche mir jemals auf Eden untergekommen ist. Endlich kann ich aufstehen. Inzwischen wurde es dunkel, die Sonne war vor Augenblicken untergegangen und der aufkommende Vollmond begrüßt mich. Er scheint so hell wie noch nie zuvor. Verwandelt den weißen Schnee in Silber.